HALTUNG
Meine Arbeit ist über viele Jahre gewachsen – in der Begegnung mit unterschiedlichen Menschen, Lebensgeschichten und Prozessen.
Aus der Verbindung von Körperarbeit, meinem kunsttherapeutischen Verständnis und eigener Erfahrung ist ein integraler Weg entstanden, den ich heute als SOMA FUSION – EssenzBerührung beschreibe.
Im Zentrum meiner Arbeit steht der Mensch in seiner Würde.
Ich verstehe Würde als eine innere Qualität, die bereits da ist – auch wenn sie im Alltag manchmal nicht spürbar ist. In der Begleitung geht es mir nicht darum, etwas zu „reparieren“, sondern darum, einen Raum zu öffnen, in dem du dich selbst wieder wahrnehmen kannst. Ich arbeite körperorientiert. Das bedeutet, dass der Körper als Wegweiser einbezogen wird – über achtsame Berührung, Wahrnehmung und Präsenz. Gleichzeitig fließen kreative Zugänge mit ein, die helfen können, inneres Erleben sichtbar und erfahrbar zu machen.
Meine Arbeit ist ressourcenorientiert. Gemeinsam richten wir den Blick auf das, was stärkt, trägt und lebendig macht.
Ich begegne den Menschen, die zu mir kommen, mit Klarheit, Achtsamkeit und Transparenz. Mir ist es wichtig, einen sicheren Raum zu halten, in dem du dich in deinem eigenen Tempo bewegen kannst. Ich verstehe mich dabei als Begleiterin – und als Hüterin eines Raumes, in dem Verbindung möglich wird: zum eigenen Körper, zur inneren Wahrheit und zur eigenen Würde.
LEBENSWEG
Ein nicht ganz leichter Start ins Leben, familiäre Schicksalsschläge und schwere Verluste haben mich früh mit den herausfordernden Seiten des Lebens in Berührung gebracht. In verschiedenen Krisenzeiten habe ich selbst therapeutische Unterstützung in Anspruch genommen, war auf dem Jakobsweg unterwegs, verbrachte Zeit in Ashrams und vertiefte meine Meditationspraxis.
Das Studium der Kunsttherapie war für mich eine intensive Zeit der Selbstreflexion und Innenschau. Gefühle, Erfahrungen und innere Prozesse fanden Ausdruck in Bildern, Skulpturen und Texten. Heute ist mir meine innere Seelenlandschaft sehr vertraut – eine wichtige Grundlage dafür, andere Menschen achtsam und sicher in ihren eigenen Prozessen begleiten zu können.
Zur Körperarbeit fand ich über meine Yogalehrerausbildung, die ich nach dem Studium begann. Nach einigen Jahren als Yogalehrerin entdeckte ich die Thai-Yoga-Massage, später ShenDo Shiatsu und die Aroma-Meridian-Massage. In dieser achtsamen, zwischenmenschlichen Begegnung während der Körperarbeit finde ich selbst Kraft. Durch meine sensitive und präzise Arbeitsweise entsteht für meine Klient*innen ein Raum für tiefes Wohlgefühl, Entspannung und Regulation. Ich erlebe Sinnhaftigkeit in meiner Arbeit – sie erfüllt mich mit tiefer Freude und Dankbarkeit.
Während meiner Yogalehrerausbildung entdeckte ich auch meine Liebe zum Mantra-Yoga. Seit über zehn Jahren spiele ich Harmonium, das ich mir im Selbststudium beigebracht habe, und begleite damit meinen Gesang. Dabei stehen spirituelle und naturverbundene Lieder aus verschiedenen Kulturkreisen im Mittelpunkt – ebenso wie eigene Lieder. Aus dieser Verbindung entstand der KlangRaum: Ein Ort für gemeinsames Singen, Erleben und Verbundenheit. Hier steht nicht der „richtige Ton“ im Vordergrund, sondern die Freude am gemeinsamen Singen und am gemeinsamen Erleben.
